this is how it works

es ist viel zeit vergangen, viel passiert, einiges hat sich verändert und manchmal geht mir alles zu schnell.

ich brauche es einfach gerade mal wieder zu schreiben, meine gedanken etwas zu sortieren, mir darüber klar zu werden, gefühle loszuwerden und festzuhalten.

im moment sind die tage wieder sehr wechselhaft, die erste aufregende zeit in madrid ist vorbei, und ich weiß auch gar nicht wo die letzten wochen geblieben sind, doch der alltag ist hier eingekehrt und trotzdem schwanke ich immernoch zwischen einer erlebnisreichen, tollen und unvergesslichen zeit und einem gefühl von müdigkeit, alleinsein und abgeschlagenheit.

ich bereue es nicht, es war eine gute entscheidung, insgesat tut es mir gut hier zu sein, auch wenn es manchmal für mich hart ist, aber ich brauchte und ich brauch veränderung im leben.

und auch nach allem was in den tagen vor meiner abreise nach spanien passiert ist, nach den ersten tagen meiner ankunft hier, dachte ich, ich hätte es durch die entfernung überwunden, doch in den letzen tagen musste ich feststellen, dass es immernoch weh tut und ich es immernoch nicht verstehe.

wie kann man einen anderen menschen nur so wie dreck behandeln? wie kann man einen menschen, dem man zuvor beteuert hat, dass er einem wichtig ist, so etwas antun? s. hat am ende alles kaputt gemacht. ich war wirklich glücklich, ich dachte wirklich, dass sich diesmal etwas ändern würde und er hat soviel für mich gemacht, all diese kleinigkeiten, die autoreperatur im strömenden regen, die karte, die telefonate, der sponate überraschungsausflug nach berlin und am ende? hat er alles zertört. er war nicht mehr ehrlich zu mir, vielleicht um mir nciht weh zu tun, doch dadurch hat er alles noch schlimmer gemacht.

wenn ich jetzt daran denke wieviele tränen ich vergossen habe, wieviel ich geschrien habe, wieviel ich durch die lust geschmissen habe aus wut, dann tut es immer noch weh, mir kommen immer noch die tränen hoch, zum einen aus trauer um die schönen dinge, die schönen bilder und erinnerungen, die aber verblasst sind, zum anderen aus wut, wut auf ihn, dass er mich so behandelt hat, wut auf mich, dass ich es zugelassen habe, dass ich nicht eher die notbremse gezogen hab, erst als ich meinen absoluten tiefpunkt erreicht hatte, konnte ich ihn hassen und abschreiben.

danach tat es mir gut, 2000 km weg zu sein, in einer neuen stadt, in einem neuen land, ganz allein. es gab viele neue eindrücke, erlebnisse und es hat mich abgelenkt. ich war glücklich und ein wenig stolz auf mich selbst es wirklich gemacht zu haben und ich fühlte mich wieder unabhängig.

mittlerweile fühl ich mich müde und ausgelaugt und brauch eine pause.  die veränderung tut mir gut und doch vermisse ich mein gewohntes umfeld sehr. es ist anstrengend, ständig neue menschen kennenzulernen, sie einschätzen zu müssen, sie zu kategorisieren und viel zeit investieren zu müssen um die zu finden mit denen man auf einer wellenlänge liegt.

 

 This is how it works
You're young until you're not
You love until you don't
You try until you can't

You laugh until you cry
You cry until you laugh
And everyone must breathe
Until their dying breath

No, this is how it works
You peer inside yourself
You take the things you like
And try to love the things you took

(regina spektor- on the radio)

11.12.09 00:12

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen