today has been okay

meine woche war wieder voller kleiner ereignisse, einige schlechte, einige gute und doch wird sich keins besonders in meine erinnerung einprägen. das leben plätschert gerade so dahin, es zieht an mir vorüber und ich schaue zu.

situationen, die manchmal nur sekunden dauern, reißen mich aus meinem alltagstrott raus. ich finde mich natürlich schnell wieder rein, das leben muss ja weitergehen, man kann ja nicht stehen bleiben, man muss eben einfach weitermachen, aber für einen kurzen moment fällt alles zusammen, ich merke wie schnell pläne, die man gemacht hat, zusammenfallen können.

ich weiß nicht wie ich es immer schaffe, aber es gibt tage oder wochen , da bin ich vom pech verfolgt. ich habe mich am freitag auf einen schönen abend gefreut, ich hatte richtig gute laune und wollte mich amüsieren. dich kaum in f.s wohnung angekommen, rutsche ich in der küche aus, schlage mit dem kopf gegen die spüle, stauche mir meinen kiefer und beiße mir die wangen kaputt und hänge leicht blutspuckend mit kopfschmerzen über dem waschbecken. meine laune war wieder im keller. für einen kurzen moment sorgte man sich um mich, doch dann musste die party schließlich weitergehen und ich hätte heulen können. ich habe mich zusammengenommen, f. hatte soviel spaß und in ihrem lernstress tut ihr eine solche auszeit gut, deswegen beobachtete ich einfach das lachen, reden, trinken, flirten und spielen der anderen.

nachdem ich nun gestern auch noch eine familienfeier überstanden habe, entschied ich mich heute in die rettungsstelle zu gehen, weil die kopfschmerzen anhalten. der arzt war niedlich und bemüht, aber das geld hätte ich trotzdem sparen können. ich hoffe morgen ist es besser.

und so habe ich auch meine lernpläne und die planung heute abend mit c. in ein klavierkonzert zu gehen über bord geworfen. ich bin traurig darüber, aber viel trauriger ist es, dass ich glaube für ihn ist das nicht so. deswegen mache ich mir auch keine großen gedanken darum.

my life is a mess.

18.1.09 22:56, kommentieren

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hide and seek

"und was machen die jungs?" fragte j. mich in einem fröhlichen ton."naja sie kommen und gehen. du kennst mich doch" antwortete ich bitter und selbstironisch mit einem aufgesetzten lachen, weil wir beide wissen das es nicht stimmt. aber was soll ich auch antworten? es hat sich nichts verändert, es ist alles gleich und es ist immernoch frustrierend.

nicht nur das ich mich selbst einfach beschissen fühle, mich frage was ich falsch mache und mein selbstwertgefühl in den keller sinkt, nein auch meine umwelt fragt sich so langsam was ist eigentlich los? 

o. hat mir erzählt, dass r.einen für mich suchen will per aushang oder anzeige, auf einer party oder beim tanzen, einen gutaussehenden kerl, einen intelligenten typen der zu mir passt . natürlich würde er das nie wirklich machen und ich finde es ja auch irgendwie süß, dass sie sich um mich sorgen, mich glücklich sehen wollen, aber das macht es für mich nicht besser. ich fühle mich so anders, nicht "normal", nicht angepasst. sicher möchte ich mich auch nicht mehr einsam fühlen, jemanden finden mit dem ich glücklich sein kann und hinzu zu diesem gefühl des alleinseins kommt nun auch noch ein sozialer druck, fragen warum ich denn noch niemadnen gefunden habe, fragen ob mir niemand gefallen würde, fragen die ich nicht beantworten kann und will.

ich weiß doch selbst nicht was los ist.

8.1.09 23:57, kommentieren

2009

kurz nach meinem start ins neue jahr musste ich schon wieder aus berlin abreisen und sitze nun im haus meiner eltern um den haushalt zu schmeißen währrend sie im urlaub sind.

und auch wenn ich gerade überhaupt keine lust habe hier die nächsten tage allein zu sitzen,  zu lernen, fernseh zu gucken und spazieren zu gehen, so ist es vielleicht doch gut gezwungen zu sein einfach zeit für mich zu haben. ich kann mich nicht ablenken indem ich ausgehe und ständig mit freunden und bekannten unterwegs bin. ich hoffe einfach mir wieder über ein paar dinge klar zu werden. wie kann ich etwas an meinem leben ändern? was erwarte ich von meinem leben? an was glaube ich noch? wie kann ich mit dem gefühl der einsamkeit zurecht kommen ohne immer alles einfach wegzuschieben?

es gibt einfach im moment dinge in meinem leben mit denen ich nicht zurecht komme, grundsätzlich schiebe ich erstmal alle konflikte und spannungen weg und vergrabe sie in anderen dingen und ich glaube es ist nur eine frage der zeit bis alles mal über mir zusammenbricht. und wenn sich etwas nicht  so einfach verdrängen lässt,  wie z.b. der ständige stress der uni und der umwelt oder auch das alleinsein, dann reagiere ich aggressiv. manchmal äußert es sich in einem genervt-sein gegenüber meinem umfeld, meistens aber in einer lust nach selbstzerstörung. ich würde mich nicht direkt selbst verletzen, aber indirekt tue ich es. viel rauchen, viel trinken, wenig schlafen.

und ich glaube es muss sich daran etwas ändern, ich muss es irgendwie lernen mit mir selbst und mit meiner umwelt, mit dem stress und allem zurecht zu kommen .

heute habe ich erstmal darüber nachgedacht ob ich von dem komenden jahr irgendwas erwarte und vielleicht istz es ganz gut ein paar wünsche und träume aufzuschreiben...

2009 würde ich gern

...für ein paar monate in spanien wohnen

...rock`n`roll tanzen lernen

...den sommer genießen

...aufs sziget fahren

...mich verlieben und es lernen mich einfach mal fallen zu lassen

...eine oder mehrere opern sehen

...einen schauspielkurs besuchen 

...mehr filme im kino gucken

...klavier (so richtig) lernen

 

1 Kommentar 3.1.09 21:46, kommentieren

ein neuer start

auch wenn ich immer noch kein freund davon bin einen jahreswechsel ekszessiv zu feiern, so ist es doch so das man am ende des jahre überlegt was in diesem so passiert ist, welche erfahrungen man gesammelt hat und was man vielleicht im neuen jahr erleben will oder vielleicht sogar ändern will.

mein vergangenes jahr war ziemlich turbulent, mal ganz oben mal ganz unten. ich durfte viele einmalige abende und nächte mit freunden erleben, nächte ganz unterschiedlicher art, aber es wurde immer durchgetanzt bis man nicht mehr stehen konnte, es wurde immer getrunken und gelacht und das bis in die frühen morgenstunden. jedes mal habe ich erlebt wie ich aufblühe, mich jung fühle und gelernt manchmal einfah nur ich selbst zu sein. und es gab auch die wohl schlimmsten monate in meinem studium in denen ich einfach sozial isoliert war, ich wollte nichts mehr machen, ich hab mich kaputt gefühlt, ich wollte einfach meine ruhe. aber am ende hab ich es geschafft, das phsikum liegt nun hinter mir und es ist kam mehr begreiflich warum ich mich deswegen zwei jahre verrückt gemacht habe, warum es die große schreckensprüfung sein soll.

und so langsam nimmt mein leben hier formen an. ich probiere bands aus und habe möglichkeiten musik weiterzumachen, mich weiterzuentwickeln was am anfang unmöglich erschien. ich probiere jobs aus, hab so eine tolle woche am filmset verbracht und bin im moment erstmal im krankenhaus hängengeblieben.  und ich kann mich dadurch ständig in neue soziale situationen gut eingliedern. und mein studium läuft nebenher ganz gut, ich schaffe zumindest de dinge die von mir erwartet werden, auch wenn vielleicht nicht immer zur vollen zufriedenheit.

und ich bin gespannt was das neue jahr nun noch bringt. ich nehme mir nichts vor, warum soll sich etwas ändern nur weil der kalender anzeigt, dass ein neues jahr beginnt. aber ich hoffe einfch trotzdem einige träume oder wünsch mir selbst zu erfüllen, positiv überrascht zu werden, mich weiterzuentwickeln und ein ereignisreiches jahr zu haben.

1.1.09 23:38, kommentieren

que voy hacer? je ne sais pas

Me gusta viajar, me gustas tu.
Me gusta la mañana, me gustas tu.
Me gusta el viento, me gustas tu.
Me gusta soñar, me gustas tu.

Que voy a hacer ,
je ne sais pas
Que voy a hacer
Je ne sais plus
Que voy a hacer
Je suis perdu 

(manu chao-me gustas tu)

ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll. ich fühl mich irgendwie kaputt und ich wünsch mir eine schulter zum anlehnen.

ich denke an c. und frag mich ununterbrochen wie das weitergehen soll, wohin das führt, was es überhaupt ist. und er meldet sich nicht.

ich kann nicht mehr schlafen und ich weiß nicht warum. ich fühl mich nicht gestresst im moment, ich kann einfach nicht einschlafen und dann wach ich mitten in der nacht auf und kann nicht weiter schlafen. ich will schon gar nicht mehr so richtig ins bett, weil ich angst habe noch lange wach zu liegen und nicht schlafen zu können obwohl ich wirklich müde bin.

und ich weiß ich muss schlafen um am nächsten tag wieder fit zu sein.

16.12.08 23:12, kommentieren

saturday night

"willst du mit uns mitkommen?" fragte er mich und ich wusste nicht ob es nur höflichkeit war. also wusste ich auch nicht was ich machen sollte, klar wollte ich mitkommen, klar wollte ich mit ihm einen abend verbringen, klar wollte ich seine freunde kennenlernen. aber ich wusste nicht ob er mich wirklich dabei haben will.

doch letzendlich habe ich mich samstag abend entschieden ihm eine sms zu schreiben, anrufen hab ich mich nicht getraut, obwohl das völlig bescheuert ist. nach ewigem warten auf eine rückmeldung und nachdem ich mich schon damit abgefunden hatte wohl doch zu hause vor dem pc zu verbingen, meldete er sich noch .

also machte ich mich doch noch auf den weg. ich saß in der bahn und mein bauch kribbelte, weil ich nicht wusste was mich erwartet. ich kenne doch seine freunde gar nicht und wir wollten tanzen gehen. ich will beim tanzen nicht daran denken wie ich wirke oder wie ich mich gerade bewege, aber ich fühle mich gehemmt wenn fremde leute dabei sind, die darauf achten wer ich überhaupt bin.

aber am ende war es ein toller abend. ich weiß nicht was seine freunde letzendlich über mich gedacht haben, aber ich für meinen teil hab den abend unglaublich genossen. wir haben getanzt und wir haben gelacht. wir waren in gewisser weise peinlich beim tanzen, aber wir hatten spaß dabei. und das war das wichtigste. danach waren wir noch alle bei ihm und haben wie auf eine klassenfahrt alle in seinem zimmer übernachtet, zusammengequetscht auf couch und bett.

und immernoch herrscht das völlige chaos in meinem kopf. fest steht, dass ich ihn wirklich unheimlich mag. er ist süß, er ist nett und sympathisch und er ist witzig. aber bin ich verliebt in ihn oder könnte ich mich verlieben? keine ahnung. will ich wirklich mehr als nur eine freundschaft? ich weiß es nicht. ich weiß nicht ob ich dann nicht alles kaputt machen würde, wenn ich es ausprobieren will, zum einen weil er dann angst bekommen könnte und dann eine angespannte situation zwischen uns ensteht und zu anderen , weil ich mir nicht sicher bin ob ich das will und wenn ich es darauf anlege , dass es was ernstes wirs, dann hab ich angst danach festzustellen, dass ich das doch nicht will.

ich hasse diese situation, obwohl ich es doch einfach nur genießen sollte, wenn wir zusammen weggehen.

15.12.08 10:58, kommentieren

circling place

f. hatte geburtstag. am mittwoch hat er o. und mich eingeladen zu seiner feier.medizinerparty. es war wirklich süß, weil wir uns noch nicht wirklich lange kennen. doch irgendwie haben wir nicht so richtig reingepasst.

ich kam mit o. vom weihnachtsmarkt, wir betraten die wohnung nach einer kurzen begrüßungsumarmung und unter all diesen menschen dort (natürlich fast alles medizinier) fühlte ich mich sofort unwohl. ich kannte alle vom sehen, doch normalerweise hat man sich nicht viel zu sagen. ich wusste nicht recht wie ich alle begrüßen sollte, über was ich reden sollte mit ihnen und wohin mit mir. dafür das ich am liebsten gleich wieder gegangen wäre, wurde es doch ein schöner abend. außerdem hat sich f. glaube ich wirklich gefreut, dass wir da waren und über unser kleines, aber mit liebe gebasteltes geschenk.

ich weiß nicht was in f. vorgeht,  er ist nicht gerade der mensch, der auf einen zukommt. aber ich glaube er mag uns wirklich. und gestern abend war er wirklich süß und ich hab ihn irgendwie auch gern gewonnen. ich kann ihn zwar immer noch nicht so richtig einordnen und weiß noch nicht wie man mal besser mit ihm ins gespräch kommen könnte, aber er ist mir doch sympathisch geworden.

13.12.08 16:23, kommentieren