My life is a mess

gestern redete ich mit a. über studium und pläne und zukunft und ich sagte zu ihr, dass ich mich eigentlich nicht beschweren kann, dass ich in meinem studium und mit meinen prüfungen immer glück hatte , mir nie großartig steine in den weg gelegt worden und bis jetzt alles ganz gut läuft.

das stimmt ja auch, doch als ich danach so über alles nachdachte, darüber wie mein leben in den letzten zwei jahren verlaufen ist, dann bin ich doch sehr zwiegespalten, denn ich habe das gefühl seit ich hier lebe, gibt es entweder nur hochs oder tiefs, keine grauzone. entweder es geht mir total gut und ich habe das gefühl alles im griff zu haben, mein leben geregelt zu kriegen und es auch zu genießen oder ich fühl mich total beschissen und ich habe das gefühl, dass mich nichts so richtig erfüllt, dass ich nicht weiß was ich will und vorallem, dass ich total einsam und komplett verloren bin und im grunde alles ziemlich chaotisch verläuft in meinem leben.

und wie gesagt, ja, an sich läuft alles glatt, das studium, arbeit und geld verdienen nebenher und ab und zu weg gehen, doch das was in meinem leben so geordnet scheint , sieht in mir drin ganz anders aus. an den tagen an denen es mir schlecht geht, fühl ich mich auch körperlich so ausgelaugt und so kaputt. ich war glaub ich noch nie sooft krank wie in den letzten beiden jahren, entweder ich baue kleine unfälle, bei denen zum glück nie etwas ernstes passiert, aber diese kleinigkeiten , diese kleinen erlebnisse, die summieren sich auf und tragen nicht gerade dazu bei, dass ich mich gut fühle oder ich bin anderweitig krank mit grippe oder magen-darm-krämpfen, die mich schon ein paar mal zum arzt geführt haben ohne das es ernst genommen wurde.

und auch gerade, in diesem moment, ich kann absolut nicht sagen warum, aber ich fühle mich einfach scheiße, körperlich wie seelisch, obwohl ich keinen anlass dazu habe.

aber nach den schlechten tagen folgen die guten.

1.3.09 12:54, kommentieren

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summer is going to take the pain away

january brought a headache
in february, it got even worse
and when you thought it couldn’t get more awful
say hello to march
april brought me to a funeral
gained another ten pounds in may
but i thought you said summer is going to take the pain away

have you ever had the feeling no one really knows what you’re all about
and when you try to show them
they all have things to do tonight
tonight

(hello saferide- i thought you said summer is going to take the pain away)

 

ich habe das gefühl mir wird die luft zum atmen genommen. ich finde einfach kein ventil und in mir schnürt sich alles zusammen. ich möchte schreien, ich möchte heulen, ich möchte irgendwas zerschlagen, ich möchte irgendwas tun damit der schmerz aufhört, damit ich nicht mehr das gefühl habe jeden moment durchzudrehen. ich möchte das mich jemand in den arm nimmt, ich nicht mehr allein nach hause fahren müssen, ich möchte nicht die wohnung aufschließen und und mit mir  allein sein.

 ich kann nicht mehr. woher soll ich noch kraft nehmen um weiterzumachen?

 

20.2.09 01:16, kommentieren

ten things i hate about you

ich hasse es , dass du immer lieb,nett und zuvorkommend bist

ich hasse es wie du einen anguckst mit diesen blauen lieben augen

ich hasse es über deine witze lachen zu müssen

ich hasse es dich interessant zu finden

ich hasse es , dass die abende mit dir immer schön sind

ich hasse es ,dass ich mich jedes mal freue wenn ich dich sehe.

ich hasse es, dass ich mich danach trotzdem scheiße fühle.

ich hasse es, dass du dich danach nicht wieder meldest währrend ich auf einen anruf oder eine sms warte

ich hasse es trotzdem den wunsch zu haben dich mal wiederzusehen und mit zu wissen wie es dir geht

ich hasse es, dass du nichts für all die sachen kannst und einfach das alles anders siehst als ich

16.2.09 15:41, kommentieren

have you ever been all messed up, have you ever?

j. geht. für ein halbes jahr wird sie weg sein und wenn sie wiederkommt bin ich nicht mehr da. vielleicht sehen wir uns nun ein jahr nicht mehr. ich kann es mir gar nicht vorstellen, dass sie in 2 wochen wirklich fliegt und weg ist und auch wenn wir schon im letzten halben jahr seltener kontakt hatten, so bestand doch immer die möglichkeit sie anzurufen, mit ihr zu quatschen, mit ihr spontan tanzen oder ins kino zu gehen.

sie wird mir fehlen und sie wird sich verändern, diese erfahrung wird sie prägen und ich bin gespannt wie ein zusamentreffen aussehen wird wenn wir uns wieder sehen. sicher werden wir auch kontakt haben in der zeit und uns schreiben, aber es ist doch anders als wenn man sich sieht und gerade die gleichen erfahrungen sammelt, doch dieses halbe jahr wird sie allein erleben.

gestern war ihre abschiedsparty und es war wie jede party die ich mit j. verbinge, etwas verrückt und immer ziemlich lang und verraucht. ich habe den abend genossen und ich hoffe sie hatte einen tollen abschied, aber an ihrem gesichtsausdruck konnte ich erkennen, dass sie glücklich ist.

auf dem heimweg brachte der abend noch eine etwas merkwürdige wendung. zuerst sah ich c. am nachmittag in die andere u-bahn steigen als ich gerade vom proberaum kam. dann war ich von j.s party früh halb sieben wieder auf dem weg nach hause und wer steigt aus der u-bahn in die ich gerade eingestiegen bin? wieder c.. beide male hat er mich nicht gesehen. ich fand diesen zufall ihn zweimal getroffen zu haben am selben tag in einer stadt wie berlin schon sehr amüsant und da ich auch schon etwas getrunken hatte, musste ich ihm natürlich auch genau das per sms mitteilen. 10 minuten später hat er mich tatsächlich angerufen, gefragt ob ich noch irgendwo unterwegs wäre, sich entschuldigt sich so lange nicht gemeldet zu haben, sich nicht nach meinem befinden erkundigt zu haben und wir haben festgestellt , dass wir morgen abend auf dasselbe konzert gehen und uns da wohl sehen werden.

keine ahnung was das jetzt ist und was das alles nun  werden soll.

es ist so seltsam und ich weiß schon wieder nicht was ich mit der situation anfangen soll, was wirklich in ihm vorgeht, ob er wirklich so im stress war und sich eigentlich mal bei mir melden wollte, ob er einfach nur wahnsinniig höflich ist und mir nicht direkt vor den kopf stoßen will.

eigentlich habe ich keine lust mir schon wieder den kopf darüber zu zerbrechen.

14.2.09 19:40, kommentieren

how can it feel so wrong?!

ich hasse dich. und du kannst nicht mal was dafür. ich hasse es, ich hasse das ich jetzt heule , mich beschissen fühle und sich einfach alles scheiße anfühlt im moment.

dabei war nicht mal etwas. du bist und warst nicht mein traummann, ich habe nicht die ewige, große liebe erwartet, ich habe nur erwartet mit dir  für den moment glücklich zu sein, wenigstens für einen kurzen moment, wenigstens einmal. und jetzt seh ich deine freunde bei einem konzert und füh mich scheiße.. und wir kennen uns nicht mal richtig. warum tue ich mir das selbst an?

du rufst nicht mehr an. du zeigst kein interesse und dieses desinteresse ist ein schlag ins gesicht, ein stoß in mein herz, weil ich mich für dich interessiert habe, ich wollte dich kennenlernen, ich wollte mit dir zeit verbingen, ich wollte dich.

es wirft mich alles so zurück. ich bin völlig desillusioniert. und ich bin so wütend auf dich , auf mich, auf die ganze situation, dabei trift dich keine schuld. es ist einfach alles in meinem kopf, all die gedanken und träume und wünsche, von denen du nichts wissen kannst und jetzt nie etwas wissen wirst. aber ich kann nicht alles auf mich projizieren, ich kann mich nicht selbst kaputt machen nur weil ich abgelehnt wurde, nur weil eine einzelne person mein interesse nicht teilt.

wie soll ich damit umgehen? wie soll ich weitermachen? wo soll das alles hinführen?

im moment läuft es eigentlich gut. das semester ist vorbei und ich habe alles irgendwie geschafft. ich werde nach madrid gehen. und es ist alles so aufregend und schön. aber es fühlt sich nicht so an.

i can`t find my way

8.2.09 01:50, kommentieren

far far

Far far, there's this little girl
she was praying for something to happen to her
everyday she writes words and more words
just to spit out the thoughts that keep floating inside
and she's strong when the dreams come cos' they
take her, cover her, they are all over
the reality looks far now, but don't go

Far far, there's this little girl
she was praying for something good to happen to her
from time to time there are colors and shapes
dazzling her eyes, tickling her hands
they invent her a new world with
oil skies and aquarelle rivers
but don't you run away already
please don't go


(yael naim- far far) 

 

ich erwarte alles und nichts. ich erwarte die "große" liebe, ich erwarte den für mich perfekten mann, der für mich da ist, der mich unterstützt, der mir zuhört und in meine welt kommt. ich lebe in tagträumen, ich stelle mir ein leben vor wie es sein könnte, ich lerne neue menschen kennen und male mir aus wie eine zukunft mit ihnen aussehen könnte und in meinen gedanken würde immer alles so gut passen. doch meistens holt mich die realtität ein, in der realität habe ich keine hoffnungen, nur die erwartung, dass es am ende sowieso scheitert, weil es bis jetzt nie anders gewesen ist. ich sehe die situation und sehe plötzlich nichts mehr, erwarte nicht mehr dass es mich am ende glücklich macht oder überhaupt zukunft hat.

eigene welt gegen die realität. wenn ich es doch nur schaffen würde die ansprüche und erwartungen meiner  träume herabzusetzen und realistischer zu gestalten und meine sichtweise in der realität positiver werden zu lassen, mir nicht immer nur sage, dass ich sowieso scheitern werde, sondern auch mehr hoffnungen zu entwickeln.

1 Kommentar 25.1.09 22:21, kommentieren

this house is empty

was ist nur los? eigentlich ist alles wie immer. nur mein gefühl sagt mir etwas anderes. ich weiß nicht mal warum. es fühlt sich einfach nur gerade nicht richtig an, es fühlt sich beschissen an. vielleicht weil nichts mehr klappt, nichts so läuft wie ich mir das vorstelle.

letzte woche war ich voller unruhe, voller gedanken, vollgestopft bis oben und fand kein ventil. ich hatte das gefühl ich müsste irgendwann zerbrechen, weil ich weder wut, noch trauer, noch einsamkeit, noch unzufriedenheit rauslassen konnte.

und in dieser woche fühle ich mich wie ausgebrannt. warum soll ich mich um irgendetwas bemühen wenn sich sowieso nichts ändert? ich kann es nicht mehr in die hand nehmen um etwas zu verändern. ich hab keine kraft mehr, ich habe das gefühl es nicht mehr zu schaffen mich durch alles durchzukämpfen. ich hab mir dieses jahr irgendwie anders vorgestellt.

mein kopf schmerzt immernoch.

21.1.09 20:01, kommentieren